Body Soul

Mein 7-Minuten-Versprechen – Die zweite Woche

3. Oktober 2015

Die zweite Woche meines 7-Minuten-Versprechens war von vielen Höhen und Tiefen geprägt. Einerseits stellte sich eine gewisse Routine ein und der innere Widerstand gegen die Übungen löste sich langsam, andererseits kämpfte ich weiter gegen Lust- und Rastlosigkeit.

Die Tiefen

Anfang der Woche hatte ich eine Erkältung, weswegen ich am Dienstag die Übungen ausfallen ließ – weniger wegen des körperlichen Befindens sondern mehr, weil ich einfach keine Lust hatte. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig über dieses Nachgeben und ich habe mir vorgenommen, dass dies der einzige Tag sein wird, an dem ich das Versprechen nicht eingelöst habe.

Auch wenn ich mich (mit Ausnahme von Dienstag) nicht mehr so sehr zu meinem 7-Minuten-Versprechen überwinden muss, wie in der ersten Woche, bin ich doch noch viel zu oft nicht wirklich bei der Sache. Ich habe das Gefühl, keine Zeit für die Übungen zu haben und bin in Gedanken schon bei den Dingen, die ich den Tag über erledigen muss.

Die Höhen

Die Übungen, insbesondere die Endentspannung, zeigen täglich ihre Wirkung. Ich bin ruhiger, erholter und fokussierter. Stress und innere Anspannung lösen sich. Selbst wenn ich das Gefühl habe, wenig Zeit zu haben und überlege, das Programm zu kürzen, ertappe ich mich dabei, wie ich die Übungen, nachdem ich einmal angefangen habe, doch komplett ausführe. Ein kleiner Etappensieg.

Und heute habe ich nun endlich auch einen Sinn in den Übungen für mich gefunden: ich atme wenigstens einmal am Tag tief durch! So einfach, wie die Erkenntnis ist, so wichtig ist sie auch. Den ganzen Tag über atmen wir flach und unbewusst, schenken unserem Atem überhaupt keine Aufmerksamkeit. Doch der Atem ist essentiell für die Versorgung unseres Körpers mit Sauerstoff. Durch eine tiefe, bewusste Atmung lösen sich überall kleinere Spannungen und wir fühlen uns befreit – körperlich und geistig.

Kleine Änderungen

Ich möchte die 40 Tage unbedingt schaffen, doch nach dieser Woche ist mir klar, dass ich mein 7-Minuten-Versprechen verändern muss. Besonders mit meiner Konzentration bin ich noch nicht zufrieden. Ich habe die Übungen bisher überwiegend am Morgen gemacht, weil ich sie für einen guten Start in den Tag hielt. Doch da ich morgens eher unruhig und voller Tatendrang bin, werde ich nächste Woche einmal probieren, wie es ist, die Übungen abends auszuführen. Vielleicht bin ich dann weniger abgelenkt und sicherlich ist das 7-Minuten-Versprechen ebenso ein schöner Tagesabschluss.

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