Soul

Interview mit Veronika Rössl – Gründung, Entwicklung und Bedeutung des MahaShakti

21. Juli 2016

veronika-roessl-portraitLetzte Woche erzählte Veronika uns viel von ihrem yogischen Werdegang, ihrem großen Interesse an Heilarbeit und ihren Lehrern. Heute erfahren wir mehr über die Entstehung und Entwicklung ihres Yogastudios MahaShakti. Veronika berichtet, welche Hürden es zu meistern gab, was die Besonderheiten bei der Führung eines Yogastudios sind und was das Studio ihr gibt. Außerdem gibt sie uns Tipps, wie wir gute Lehrer erkennen und den richtigen Yogalehrer und -stil für uns finden.

TWOY: Nochmal zu deinem Studio. Du hattest bereits gesagt, dass es zur Zeit der Gründung noch gar nicht so viele andere Studios gab. Was war denn dein Ziel bei der Gründung des MahaShakti?

VERONIKA: Ich hatte natürlich dieses Konzept – die Diplomarbeit. Aber ich hatte dann tatsächlich erst mal mit einer Stunde begonnen. Ich wäre nie so eine gewesen, die von Anfang an 20 oder 30 Stunden anbietet. Das hätte ich gar nicht tragen können. Irgendwo bewundere ich es, andererseits finde ich es wahnsinnig, dass andere das so machen. Ich habe einfach langsam begonnen. Erst eine Stunde, dann die zweite… dann ging es schon schneller. Ich bin in den ersten 18 Monaten gleich dreimal umgezogen, weil das Studio immer größer wurde. Dann habe ich natürlich auch andere Lehrer dazu genommen, weil ich es alleine nicht mehr tragen und die Stundenkapazität bewältigen konnte. So ist es mit der Zeit entstanden.

Ich wäre nie so eine gewesen, die von Anfang an 20 oder 30 Stunden anbietet. Irgendwo bewundere ich es, andererseits finde ich es wahnsinnig, dass andere das so machen.

TWOY: Du bist also ganz natürlich gewachsen.

VERONIKA: Ja, genau. Das mache ich heute noch so. Jetzt habe ich gerade am Samstag eine weitere Stunde dazu genommen, weil ich einfach feststelle, dass die Stunden danach sehr gut besucht sind. So wächst das MahaShakti langsam vor sich hin.

TWOY: Ist das Führen eines Yogastudios etwas Besonderes oder ähnelt es der Führung einer – sagen wir mal – Agentur?

VERONIKA: Der Spirit dahinter ist ein anderer, ein bisschen größer und weiter. In der Wirtschaft waren der Leistungsgedanke und das Geld für meinen Geschmack zu sehr im Vordergrund. Und auch die Konkurrenz und der Wettbewerb. Da war ich im Prinzip zu sensibel für. Das ist mir nicht wirklich gut bekommen und ich wusste auch, es macht mich nicht froh, es erfüllt mich innerlich nicht. Beim Yogastudio schaue ich immer auf die Ethik und das, was ich vermitteln möchte. Ich möchte offen, ehrlich und transparent sein und keine Verkaufsfallen haben, wie sie in manchen Fitnesscentern üblich sind – zum Beispiel Jahresverträge, die sich automatisch verlängern, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Der Kunde soll zufrieden und glücklich sein – das ist mir wichtig.

Ich möchte offen, ehrlich und transparent sein und keine Verkaufsfallen haben. Der Kunde soll zufrieden und glücklich sein – das ist mir wichtig.

TWOY: Im Hintergrund bricht es sich wahrscheinlich letztendlich dennoch auf die Geldfrage runter. Fühlt es sich anders an oder wie kann ich dich verstehen?

VERONIKA: Die Geldfrage musste ich im Yoga erst lernen, weil mir das andere immer zu wichtig war (lacht). Damit habe ich mich schwer getan. Das kam sicherlich auch durch Sivananda, denn dort wurden wir so geprägt, dass man eigentlich gar nichts verlangen darf. Das geht natürlich nicht, denn gerade in München hast du enorme Fixkosten. Davon habe ich mich irgendwann befreit und jetzt schaue ich natürlich sehr, dass das Studio wirtschaftlich ist. Es soll schon auch für mich Sinn machen. Ich möchte nicht nur Tag und Nacht arbeiten, sondern auch Freude an meiner Arbeit finden und mir etwas leisten können.

TWOY: Gab es irgendwelche Hürden bei der Gründung oder während der zwölf Jahre MahaShakti?

VERONIKA: Hürden gab es ständig (lacht).

TWOY: Ich meine, irgendetwas, bei dem du sagst, daraus könnten andere lernen, die vielleicht auch ein Yogastudio eröffnen wollen?

VERONIKA: (überlegt) Ich glaube, dass es letztendlich einfach ein Lernprozess ist, so wie alles im Leben. Und da kommt es dann auf den Einzelnen an und das, was dieser noch zu lernen hat. Im Prinzip ist es eine Persönlichkeitsschulung, ein Weg, der deinen Charakter formt. Du musst immer schauen, dass du in allen Bereichen die Balance wahrst. Das ist allerdings mit einem Yogastudio schwieriger als beispielsweise mit einen Schmuckladen, weil viele hohe Ansprüche an dich stellen oder meinen zu wissen, wie du dich als Yogalehrer zu verhalten hast. Man wird auch persönlich angegriffen und dann geht es gleich richtig ans Eingemachte. Ich weiß nicht, wie andere damit umgehen. Ich empfinde es als sehr unangenehm. Hinzu kommt, dass Kunden – gut, das ändert sich gerade – glauben, du musst ihnen immer noch was schenken, weil man ja im Yoga ist. Du bist eigentlich Mutter Theresa und da muss man dann lernen, nein zu sagen und Grenzen zu setzen – auch wenn man eigentlich gerne gibt. Und das ist ja bei den meisten, die unterrichten, so – sonst wären sie keine guten Lehrer, wenn sie nicht auch gerne helfen oder emphatisch sind. Ich musste sehr stark lernen, mich nicht komplett auseinander nehmen zu lassen. Man sollte bei sich bleiben und wissen, dass man sein Bestes gibt, aber eben auch ein Mensch ist und Fehler macht – wie alle (lacht wieder). Man sollte sich da nicht so verrückt machen lassen. Ich glaube, dass viele ein zu hohes Ideal vom Yogadasein haben, zu streng mit sich selbst sind und die Ideale dann nicht erfüllen können. Davon sollte man sich mit der Zeit lösen. Das ist auch Yoga – keine Anhaftung zu haben, sich von zu hohen Idealen zu befreien, einfach seinen Weg zu gehen und dabei sein Bestes zu geben!

Man sollte bei sich bleiben und wissen, dass man sein Bestes gibt, aber eben auch ein Mensch ist und Fehler macht – wie alle.

TWOY: Klar, nur ist das wahrscheinlich schwerer, wenn viele dieser Erwartungen von außen an dich rangetragen werden.

VERONIKA: Mit der Zeit lernt man einfach, wo man hinhören kann und wo man die Ohren besser verschließt. Natürlich ohne sich komplett abzugrenzen. Es ist eine echte Gratwanderung. Man sollte offen bleiben für Neues und mit der Zeit gehen. Es hat sich ja sehr viel getan. Früher wurdest du noch schräg angeschaut, wenn du Yoga gemacht und meditiert hast. Das war nicht ‚in‘ sondern seltsam. Das ist jetzt leichter. Andererseits fand ich es manchmal komisch, dass jetzt jeder irgendwie Yoga macht. Es gab eine Phase, da war ich mir nicht sicher, ob ich das mag, denn Yoga war immer was Persönliches, fast Intimes und dann wurde es so breit – für jeden zugänglich. Jetzt gefällt es mir, dass Yoga einfach bekannt und nicht mehr erklärungsbedürftig ist, aber es ist auch wieder zu Konsum geworden und stresst die Menschen eigentlich schon wieder.

TWOY: Das heißt, die Aufmerksamkeit, die Yoga bekommt, hat zwei Seiten für dich?

VERONIKA: Ich glaube, viele stressen sich da. Einen Workshop hier, einen dort. Da kommt wieder ein Konsumverhalten auf und dadurch entsteht ein Überangebot und letztendlich wieder Stress. Mit Mitte 20 hätte ich gerne mal einen Yogaurlaub verbracht. Den gab es aber nicht. Heute weiß ich gar nicht mehr, welches Hotel das nicht anbietet. Das ist etwas extrem. Viele Hotels werden es auch wieder sein lassen müssen, weil es sich nicht rentiert. Oder auch Yogastudios werden leider wieder schließen müssen. Im Laufe der vielen Jahre habe ich schon viele kommen und auch wieder gehen gesehen. Meistens war es unrentabel und die Betreiber haben sich verschuldet oder sie haben sich zerstritten. Von beiden gibt es viele. Vielleicht auch, weil man sich das alles zu einfach vorstellt, wie man ein Yogastudio betreibt und führt. Aber das ist auch eine Erfahrung.

TWOY: Du sagtest bereits, dass man den Yogaschülern als Lehrer tendenziell sehr viel gibt. Das trifft auf dich als Studioinhaberin vielleicht noch viel mehr zu. Was gibt denn das MahaShakti dir?

Veronika übt Ustrasana (das Kamel) in ihrem Yogastudio MahaShakti

Veronika übt Ustrasana (das Kamel) in ihrem Yogastudio MahaShakti

VERONIKA: (beginnt zu strahlen, die Augen leuchten) Ach, mein Studio ist wie… ich liebe es einfach. Es ist wirklich wie ein Baby – naja, eher wie Zwölflinge. Zu Beginn konnte ich gar nicht wegfahren, war immer dort. Aber jetzt hat es die Schultüte und weitere Betreuer bekommen. Jetzt kann ich auch mal eine oder zwei Wochen wegfahren und habe viele tolle Lehrer, die sich darum kümmern. Das ist wirklich schön und freut mich, weil ich merke, dass da noch ein paar sind, die gucken, dass alles stimmt und sich sowohl die Schüler als auch die Lehrer wohlfühlen. Das macht mich sehr glücklich. Es ist ein Ort, da freue ich mich, dass es ihn gibt. Ich gehe auch selbst total gerne hin. Am Sonntag hatte ich wieder einen Workshop und eine Yogastunde – das ist wirklich das Schönste! Natürlich treffe ich auch gerne Menschen und liebe Kultur und Theater. Aber das MahaShakti erfüllt mich einfach. Allein die Menschen, die kommen und dann glücklich sind, sich bedanken. Man merkt, dass man hilft und ich selbst lerne auch immer wieder dazu. Ich höre mir quasi selbst zu, denn man sagt in den Stunden oft so schöne Dinge, die wahr sind aber die man nicht unbedingt bis zur letzten Perfektion lebt. Je öfter man sie hört, auch wenn sie aus dem eigenen Mund kommen, desto mehr verankern sie sich. Und wenn du dann immer wieder die Resonanz hörst und die Veränderungen siehst, dann … ja… finde ich das immer wieder spannend, einfach wunderschön und bereichernd.

Ach, mein Studio… ich liebe es einfach!

TWOY: Yogabasics hat dich unter die 10 besten Yogastudios Deutschlands gekürt. Was bedeutet das für dich? Gibt dir das Bestätigung? Oder ist das gar nicht so wichtig?

VERONIKA: Ich war sehr überrascht um ehrlich zu sein. Ich hatte das Ranking durch Zufall auf Facebook gesehen und mal reingeschaut. Ich bin fast vom Hocker gefallen, als ich sah, dass wir dabei sind, weil ich niemals gedacht hätte, dass ich gesehen werde. Und es hat mich schon gefreut, dass man, wenn man über viele Jahre versucht, seine Arbeit ehrlich und gut zu machen, auch wenn man keine Pressearbeit macht – ich habe nur zweimal Werbung geschaltet, das hat sowieso nichts

Das MahaShakti in München

Das MahaShakti in München

gebracht – trotzdem gesehen wird. Ob es dem Studio was bringt, weiß ich nicht. Ich glaube, dass es sinnvoller ist, wenn man kontinuierlich sehr gute Arbeit leistet und gut aufgestellt ist, tolle Lehrer hat. Denn sobald jemand kommt, der das Ranking gesehen hat, hat er hohe Erwartungen, die vielleicht nicht erfüllt werden. Das ist möglicherweise schlechter, als wenn er wenig Erwartungen hat und dann positiv überrascht wird. Aber schön ist es natürlich schon.

TWOY: Dein Hauptaugenmerk liegt also auf der Qualität deiner Lehrer? Hast du Tipps für Leute, die ein Studio eröffnen wollen oder auch für Schüler, woran man gute Lehrer erkennt?

VERONIKA: Ich glaube, das ist sehr individuell. Es ist wichtig, dass man weiß, wer man ist – also als Studio. Für mich ist nicht nur wichtig, dass jemand sehr gut unterrichtet und sich immer fortbildet sondern auch wirklich liebt, was er tut und Menschen mag. Das klingt jetzt vielleicht platt aber du musst Menschen mögen, wenn du Yoga lehrst und eine gewisse Nähe gern haben. Außerdem ist mir wichtig, dass die Lehrer auf dem Boden bleiben, gerne wachsen, reflektieren, selbstständig arbeiten, sehr frei sind und sich wirklich mit einbringen können. Im Hintergrund bekommen sie zwar alles von mir aber bei den meisten bin ich in den Stunden gar nicht wirklich sichtbar. Ich möchte sagen können, was ich erwarte und dann arbeitet der Lehrer selbstständig. Natürlich sollte er auch mit Kritik von Kunden umgehen können. Das passiert auch.

TWOY: Und hast du einen Tipp für mich als Schüler, wenn ich noch unerfahren bin und die Yogawelt gerade erst erkunde? Vielleicht wie ich den richtigen Stil und den richtigen Lehrer für mich finde? Beziehungsweise, was würdest du generell jemandem mitgeben, der gerade erst anfängt?

VERONIKA: Ich würde mir die Webseiten anschauen. Je nachdem, wie ich veranlagt bin, würde ich die Bilder angucken, mir durchlesen, was da steht und wenn ich die Möglichkeit habe, auch dort anrufen, wobei oft jemand anderes als der Lehrer am Telefon ist. Ich würde schauen, welches Studio mir persönlich zusagt und in der Nähe von der Arbeit oder meinem zu Hause liegt. Es sollte ein Studio sein, bei dem ich weiß, dass ich da auch gerne hingehe und gut mit dem Fahrrad, der U-Bahn oder dem Auto hinkomme. Und dann ausprobieren. Vielleicht unterschiedliche Lehrer testen, je nachdem wie man veranlagt ist. Hat man lieber einen festen Lehrer, sollte man eher ein kleineres Studio raussuchen oder sehen wann man Zeit hat und ob in dem Studio dann auch die Lehrer passen. Wenn man es spannend findet, verschiedene Inputs zu bekommen, sollte man ein Studio mit mehreren Lehrern und einem großen Angebot wählen. Man sollte für sich raussuchen, was einen anspricht und anzieht.

Ich würde schauen, welches Studio mir persönlich zusagt. Es sollte ein Studio sein, bei dem ich weiß, dass ich da gerne hingehe und gut hinkomme. Und dann ausprobieren!

TWOY: Also auf die eigene Intuition hören?

VERONIKA: Ja, im Yoga gibt es ja immer noch nicht DEN anerkannten Beruf und nicht DIE Ausbildungsform. Daher würde ich nicht nur auf Zertifikate achten. Das tue ich nicht mal, wenn ich Lehrer aussuche, weil da oft die bekanntesten Namen stehen, es aber ja auch vom Menschen abhängt, wie er etwas vermittelt und umsetzt. Deshalb würde ich einfach nach Ausstrahlung und Inhalten der Homepage gehen und das Studio ausprobieren.

TWOY: Interessant, dass du jetzt gar keine bestimmte Schule nennst oder sagst, achte auf Mitgliedschaft beim BDY, sondern dass es eher um den Lehrer, die Person selbst geht.

VERONIKA: Ja, Yoga ist was sehr Persönliches. Man wird auf jeden Fall berührt, auch haptisch, und du musst dem Menschen vertrauen können, wenn du dich hingeben, dich öffnen möchtest. Du gibst ja etwas Preis von dir und das muss in einem Raum sein, in dem du dich wohlfühlst und jemandem gegenüberstehst, bei dem du das Gefühl hast, dass er A) damit umgehen kann und B) akzeptiert, wer du bist und dich auch so sein lässt. Das spürt jeder Mensch, auch der, der noch so verkrampft ist und noch nie Yoga gemacht hat. Es ist auch wichtig, ob jemand die Stimme des Lehrers mag, ob er es sanft oder sportlich mag… Und man entwickelt sich weiter und wird wahrscheinlich auch mal die Lehrer wechseln. Wenn es vom Ort, vom Studio her passt, dann wäre es gut, wenn es dort unterschiedliche Stile und LehrerInnen gibt, wo man dann auch intern wechseln kann und flexibel ist. Auch als Lehrer lebt man mit und sieht Schüler weiterziehen und nach Jahren sehr, sehr häufig wiederkommen. So ist das Leben. Man muss nur lange genug warten können, dann kommen sie alle wieder (lacht). Ich sag immer, ich bin da. Ich habe auch keine Lust, mich noch mehr zu vergrößern – Studios in anderen Städten zu eröffnen oder auch das MahaShakti zu erweitern… Ich habe viele Angebote hierfür erhalten, aber ich denke mir, dass alles gut so ist wie es ist.

TWOY: Schön, dass du da Frieden mit dir gefunden hast. Generell gibt es ja schon ein größer, weiter, mehr. Und das, wie du bereits sagtest, macht nicht unbedingt vor der Yogawelt halt.

VERONIKA: Ja, aber mit einem größeren Studio hast du auch wieder höhere Fixkosten und dann muss auch wirtschaftlich wieder etwas passieren. Es ist gut, wenn man irgendwann das, was man lehrt, auch lebt. Ich möchte eine gewisse Freiheit haben, mir nicht so viel anbinden.

TWOY: Danke, Veronika. Ich glaube, dass wir heute viel von dir lernen und für uns mitnehmen konnten!

Im letzten Teil des Interviews lernen wir Veronika noch etwas persönlicher kennen. Freue dich auf ihre Morgenroutine, die Bedeutung, die Yoga für sie hat und ihre Pläne für die Zukunft.

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2 Kommentare

  • Antworten Petra Vetter 26. Juli 2016 at 15:11

    Liebe Yamina,

    ich war sehr gespannt auf den zweiten Teil deines Interviews. Mir gefällt besonders gut, dass Veronika den Bezug zum ’normalen Leben‘ nicht verloren hat und klar sagt, dass Yogis auch Menschen sind, die mit ihrer Arbeit Geld für ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Ich kenne diese Problematik aus meinem Berufsfeld sehr gut. Ich bin Künstlerin und immer wieder sprachlos, mit welcher Selbstverständlichkeit viele Leute davon ausgehen, sie bräuchten für Künstlerarbeit nicht zu bezahlen, bzw. wie ergeben viele Kollegen tatsächlich für sehr wenig, bzw ohne Gage arbeiten. Ich bin über jeden froh, der da -neben dem Aspekts des Gebens- klare Worte findet.

    Ich freue mich schon auf den dritten Teil!

    Liebe Grüße,
    Petra

    • Antworten Yamina 28. Juli 2016 at 16:20

      Liebe Petra!
      Ich bin auch sehr dankbar für Veronikas bodenständige Sichtweise. Interessant, dass in anderen Berufsfeldern die selben Ansprüche gestellt werden. Da hilft es nur, diese Aspekte immer wieder zu thematisieren. Ich hoffe, dass dieser Artikel seinen Beitrag dazu leisten konnte.

      Alles Liebe!
      Yamina

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