Yogalehrerausbildung

Von großen Gefühlen und tiefen Veränderungen – meine 200h Ausbildung zur Yogalehrerin

23. Januar 2016

Nach langem, sehnlichem Warten war es endlich soweit: meine Ausbildung zur Yogalehrerin stand vor der Tür. Sieben Wochenenden hintereinander würde ich mit Gleichgesinnten in der Schule meines Vertrauens – das Patrick Broome Yoga Studio – lernen und üben. Dass es die intensivste Erfahrung meines Lebens werden würde, wusste ich noch nicht. Ich wusste nur: ich wollte diese Ausbildung und ich war bereit.

Von Anfang an willkommen

Natürlich war ich am ersten Tag dann doch ziemlich aufgeregt. Aber es stellte sich schnell heraus, dass es allen so ging. Mit einer wunderschönen Puja (einem hinduistischen Ritual der Ehrerweisung) wurden wir mit offenen Herzen willkommen geheißen und auf die kommenden Wochen eingestimmt. Danach war die Nervosität von allen abgefallen und wir konnten uns ganz in die Ausbildung hineinfallen lassen.

Tiefe Selbsterfahrung

Thematisch wurde alles abgedeckt, was ein Yogalehrer für den Start braucht: Anatomie, Alignment, Stundenkonzepte, richtiges Assistieren und Philosophie. Der Fokus lag meiner Meinung nach allerdings auf der Erkundung des eigenen, innersten Kerns. So wurde diese Ausbildung für mich vor allem zu einer Reise zu mir selbst. Mit intensiven Stunden aus Vorbeugen, Chakra Öffnungen und einstündigen Osho Meditationen kam das Schlimmste und das Beste von uns an die Oberfläche. Es gab eigentlich niemanden, bei dem die Augen in der gesamten Zeit trocken geblieben sind. Doch gerade die furchtbaren Erinnerungen und Gefühle konnten sich so endlich lösen, sodass ich mich freier fühlte. Ich war tatsächlich glücklich. Und bin es immer noch. In der Ausbildung wurden Veränderungsprozesse in mir angestoßen, die mich dem Menschen, der ich eigentlich sein möchte oder eigentlich schon immer war, endlich näher bringen. Ich habe einen Weg betreten, auf dem es kein Zurück mehr gibt, sondern in Riesenschritten vorwärts geht. Und das ist wundervoll!

Ich denke, das war auch Patricks Ziel. Ein guter Yogalehrer ist mit sich selbst im Reinen und lebt den Yoga. Die authentische Persönlichkeit ist das, was Schüler hauptsächlich zu einem bestimmten Lehrer treibt. Alles andere kann man sich mit der Zeit aneignen.

yogalehrerausbildung-malaÜberwältigende Gruppendynamik

Getragen wurde die Ausbildung von einer unglaublichen Wärme in der Gruppe. Ich habe noch nie so viel Liebe unter sich ursprünglich fremden Menschen erfahren. Es gab keine Wertung, keine Missgunst, sondern wir – Lehrer, Assistenten und Schüler – waren füreinander da und ich fühlte mich sicher und geschützt. Ich danke euch von ganzem Herzen dafür. Die Mala wird mich immer an euch und die wundervolle Zeit erinnern!

Ich wünsche allen, die eine Yogalehrer Ausbildung noch vor sich haben, dass sie ebenfalls so großartige Erfahrungen machen dürfen!

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2 Kommentare

  • Antworten Cordula 4. Februar 2016 at 21:46

    Du sprichst mir aus dem Herzen!? Schön, dass es dich gibt!?

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